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Konzeption
Konzeption
Die folgende Konzeption wurde anhand der früheren vom 26.9.1999 neu überarbeitet,
innovativ weiterentwickelt und nach dem neuesten Stand des
"Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung"
konzipiert.
Das pädagogische Programm wird in unserem Kindergarten bis zur Einschulung durch
das Prinzip der ganzheitlichen Förderung geprägt.
Die Förderperspektiven und -schwerpunkte des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans
stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern durchdringen sich gegenseitig.
Kinder wachsen heute in einer sich ständig verändernden Gesellschaft auf.
Sie müssen sich auf ein Leben einstellen, das immer wieder Veränderungen und Brüche
mit sich bringt. Es verlangt vom Einzelnen ein hohes Maß an
Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Entscheidungsfreude und Flexibilität,
um solche Situationen gut zu bestehen. Die Kompetenz, Übergänge erfolgreich zu bewältigen,
ist daher eine Basiskompetenz. Frühe Bildung wird als Grundstein lebenslangen Lernens verstanden.
Bildung kann nicht unter Ausschluss der Gesellschaft erfolgen. Zu einer umfassenden personalen
und sozialen Entwicklungsförderung sind auch die gesellschaftlichen Gegebenheiten mit einzubeziehen
und bei gemeinsamer Aufgabenverantwortung die Kooperation mit Schulen und anderen Stellen zu suchen und
regelmäßig zu pflegen.
Kinder haben ein Recht, an allen sie betreffenden Entscheidungen entsprechend ihrem Entwicklungsstand
beteiligt zu werden (vgl. Art. 12 UN-Kinderrechtskonvention, § 8 Abs. 1 Satz 1 SGB VIII):
Beteiligung der Kinder: Lernfeld für gelebte Demokratie
Aufgaben von Erzieherinnen, die mit der Förderung von Kindern zusammenhängen,
wie z.B. die Beobachtung und Dokumentation der kindlichen Lern- und Entwicklungsprozesse
oder die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern sind weitere Schwerpunkte.
Das evangelisch-christliche Profil umfasst alle bisher genannten Grundlagen und fügt
den Freiheitsgedanken durch den Glauben als wichtigsten Punkt christlicher Lebensvorstellung hinzu.
Gesellschaftliche Mitverantwortung mündet in der Verantwortung vor Gott.
Unsere Einrichtung orientiert sich am evangelischen Profil und ist ein Ort der (ersten) Begegnung
mit dem Glauben an Gott und ein Ort, an dem Kinder (und ihre Eltern) hineinwachsen in lebendige
christliche und kirchliche Traditionen.
Unser Kindergarten und die Kirchengemeinde St. Michael stehen in regelmäßigem Kontakt,
pflegen einen gegenseitigen Austausch und entwickeln und realisieren gemeinsame Angebote und Projekte,
wie die Verknüpfung zum Familiengottesdienst oder zum Kindergottesdienst.
Bildung aus evangelischer Sicht
erzieht zum Frieden, zur gegenseitigen Toleranz und zur Verständigung
mit Menschen der eigenen Kultur und Religion und mit Menschen anderer Kulturen und Religionen,
unterstützt ökumenisches Lernen und den konziliaren Prozess,
fördert die soziale, politische und wirtschaftliche Gerechtigkeit
auch in globaler Sicht und trägt Sorge für das von Gott geschenkte Leben in seiner Vielfalt
sowie für Gottes gute Schöpfung.
An und mit diesem genannten Ziel arbeiten die Elementarpädagoginnen (Erzieherinnen) des
Storchennest-Kindergartens St. Michael.
Die Namensgebung Storchennest erfolgte im Frühjahr 2002.
Der nahe ehemalige Fabrikschlot mit dem Storchennest darauf hat uns zur Namensgebung hingeführt.
Der Storch gilt von jeher als Glücksbote, und er möge auch unseren Kindergarten jedes Jahr
wieder umfliegen und sich heimisch fühlen, wie die Kinder und Eltern, die uns anvertraut sind.
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